Elternzeit Blog

minority report - Berichte der erziehenden Minderheit

Sonntag, 14. März 2010

Statements der Woche

Tochter:
"Papa!
Nicht im Auto tanzen!
Dann geht das Auto kaputt!
Und dann haben wir kein Auto mehr!"
"Wer hat das gesagt?"
"Opi!"

Mutter:
"Tut mir leid, dass ich das gucken muss!" (1 Minute bevor GNTP Staffel 5 anfing)

Vater:
"Ich brauche einen größeren Fernseher!" (1 Minute nach dem Fluch der Karibik 3 anfing)
"Ich habe nie gesagt das Keira Knightley ZU dünn ist...!" (15 Minuten nach Beginn von Fluch der Karibik 3)

..und dann noch der Song aus dem Auto.... :



Geschrieben von BigDaddy in Allgemeines um 21:07 | Kommentare (2) | Trackbacks (0)

Donnerstag, 18. Februar 2010

Sie braucht Gegner, keine Opfer

Man liest es immer wieder. Regelmäßig. Und plötzlich ist der Moment da. Die Regeln sind verstanden...und pauts!!! Mama und Papa werden an die Wand gespielt.

Wenn dann ab der 2. Spielrunde auch erste Karten-Pärchen an die alten Leute verteilt werden, damit die beiden nicht ganz ohne etwas dastehen, wird Dir klar:

Das Rennen hat gerade erst begonnen....
und die Handbremse, kannst Du getrost vergessen....

Da helfen dann nur noch ernsthafte Strategien. Aber wer will das schon....das Spiel ist das Ziel ;-)

Geschrieben von BigDaddy in Entwicklung um 21:51 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

Freitag, 5. Februar 2010

So muss ein Tag beginnen...

Highligt des heutigen Tages:
Tochter springt nach der morgendlichen, gemeinsamen Einnahme von Frühstückscerealien auf, dreht das Radio auf doppelte Lautstärke (und sie hasst normalerweise schon die halbe) und ruft:"Paaaapa koooomm! Taaaaanzen!"

Der Rest ist händchenhaltendes Pogotanzen zu dem der Text von "Laterne, Laterne" lauthals intoniert wurde.

Mein Dank gilt Wir sind Helden mit ihrem Gassenhauer "Nur ein Wort". Die Chancen eine Rockerin in die Welt gesetzt zu haben, steigen nun wieder....

Geschrieben von BigDaddy in Musik um 23:31 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

Sonntag, 15. November 2009

Kampf der Schweinegrippe!

Man hat es nicht leicht als Elternteil in diesen Tagen. Hin- und hergerissen zwischen all den (vermeintlichen) Expertenmeinungen zum Thema H1N1, zwischen all den Extremisten im Bekanntenkreis von "wir impfen auch sonst nicht" bis "habe 20 Kinderärzte abtelefoniert und bin dann 50km zur Impfung gefahren".
Wie man es macht, macht man es verkehrt und spätere Vorwürfe sind sowieso zu erwarten.
Das Frau Kinderärztin keine Empfehlung hierzu abgibt und mit Ihrer Meinung hinter dem Berg hält, ist da keine wirkliche Hilfe. Für Ihren eigenen Nachwuchs hat sie wahrscheinlich ohnehin den Wirkstoff ohne Adjuvantien besorgt.

Unabhängig von der Impffrage sind wir in der Prävention schon einmal ein gutes Stück voran gekommen. Und dieses gute Stück hört auf den Namen: Prinzessin Sternenzauber - Traumhafter Glitter-Waschschaum mit Schmetterlingsblüten-Extrakt

Die Handwaschfrequenz im eigenen Heim ist um den Faktor 100 gestiegen und alle 20 Minuten bekommen wir frisch gewaschene Kinderhände vor die Nasenhöhle gehalten, denen dann mit einem tiefen Schnief und einem anerkennenden "Aaaahhh" gehuldigt wird.

Klugscheißer-Daddy muss aber bemängeln, dass es eigentlich Schmetterlingsblütler-Extrakt heißen müsste, wenn der Name auch nur irgendetwas über den Inhalt, also die Wirkstoffe, aussagen möchte, was er bestimmt nicht tun will. Und auch der Blütler wäre reichlich unbestimmt...

Huldigen wir also den Textern in den Entwicklungslabors der chemischen Industrie und warten darauf, dass die eigene Tochter den Produktnamen "Prinzessin Sternenzauber - Traumhafter Glitter-Waschschaum mit Schmetterlingsblüten-Extrakt" unfallfrei aussprechen kann....dann sind wir schon ein gutes Stück weiter.



Geschrieben von BigDaddy in Gesundheit um 22:55 | Kommentare (4) | Trackbacks (0)

Sonntag, 4. Oktober 2009

Wieso eigentlich Feiertag...?

Gab es irgendwo in Deutschland einen Landstrich in dem es heute keinen verkaufsoffenen Sonntag gab?
Gute Gelegenheit also für einen Familienausflug in das benachbarte Möbelhaus, um das dortige Kinderparadies ausgiebig zu testen. Es ist schon sehr verwunderlich durch welch finsteren Röhren sich ein übergewichtiger Vater zwängen kann, um seinem Nachwuchs ein leuchtendes Beispiel zu sein. Und dann doch nur den anderen übergewichtigen Vätern ein Vorbild ist...

Auch schön war das erste Kinderschminken, bei dem die Lieblingstochter aus eigenem Antrieb heraus einen aktiven Part spielen wollte. 370 Sekunden reichen zwar nicht aus um Sonne, Mond, Sterne und auch noch Wolken auf einem Kindergesicht zum strahlen zu bringen, sind aber persönlicher Rekord im Stillsitzen.

Kleiner Tipp an die Möbelhausbetreiber: wer 2 Monsterravioli mit Tomatensauce in einem flachen Salatteller serviert, darf sich nicht darüber wundern, dass der Serviettenverbrauch ins unermessliche steigt und die Kinderstühle übergebühr gereinigt werden müssen....

Kindergesichtsfarbe ist übrigens auch bei intensivem Badespaß nur mäßig gut und mit erhöhter Gegenwehr zu entfernen...


Geschrieben von BigDaddy in Allgemeines um 20:57 | Kommentare (2) | Trackbacks (0)

Dienstag, 29. September 2009

Heute kein Sandmännchen...

...war die traurige Erkenntnis des heutigen Abends. Der Schuldige war dann ja auch schnell gefunden: "Papa kann das nicht!"
Aber warum genau wollte der Satelliten-Receiver des Discounters aus Mühlheim, der seit 8 Jahren treu seinen Dienst tat, heute nicht nur keinen Kinderkanal, sondern auch keinen der gefühlten 498 anderen Kanäle zur Anzeige bringen?
Nach Überprüfen sämtlicher Kabellage im Eigenheim kam die Erkenntnis erst auf der Dachterrasse. Richtig, man hatte uns über Nacht einen 20m hohen Kran auf das Nachbargrundstück gesetzt. Und der steht nun zwischen uns und Astra. Also zwischen uns und Sandmann.
Wir werden morgen eine Petition auf Versetzen des Stahlmonsters beim Bauherren einreichen.
Falls diese keinen Erfolg haben sollte, hoffen wir das der Rohbau neben an bis zum Beginn der WM 2010 weitestgehend abgeschlossen ist....

Geschrieben von BigDaddy in Haushalt um 22:44 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

Sonntag, 30. August 2009

Ein kleiner Schritt für ein Kind...

...ein großer Schritt für die Kindheit.

Endlich unabhängig von auswärtigen Sandlieferungen. Nun sind wir in der Lage das eigene unverfestigte Sedimentgestein in den Wohnraum einzubringen und damit Laminat und Fliesen zu bearbeiten. Da auch die überlangen Transportwege vom Spielplatz zur häuslichen Behausung wegfallen, konnte der Verlust an Material deutlich reduziert werden und die Frequenz der Sandkastenbesuche erheblich gesteigert werden.

Wir müssen nur noch Nachbarskatze beibringen, dass es sich hierbei nicht um einen riesigen Abort handelt.

Übrigens übersteigen die Kosten für Holzschutzlasur (natürlich auf Wasserbasis mit Umweltengel und offizieller Spielplatzzulassung), Lasurpinsel, Sandkastenspezialfolie (wasserdurchlässig und unkrautsperrend) und Sandkastenspezialsand (in einem mehrstufigen Verfahren mit Aufstrom- und Hydroklassieranlagen mehrfach gewaschen) die eines Holzsandkastenbausatzes vom durchschnittlichen Baumarkt deutlich...

Geschrieben von BigDaddy in Spielzeuge um 22:48 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)

Donnerstag, 27. August 2009

Am Puls der Zeit

Die neueste Errungenschaft der Tochter: die erste eigene Uhr (Oma und Opa im Urlaub abgeluchst)

Auf der engsten Stufe wird das Herabfallen vom schmalen Handgelenk gerade so vermieden. Und noch ist es egal wie herum dieser Chronometer (der eigentlich eine Pulsuhr ist) getragen wird.
...


In dem Konzern bei dem ihr Vater seine Brötchen verdienen darf, wäre sie damit auf jeden Fall ganz steil auf dem Weg nach oben. Auch hier scheint es seit geraumer Zeit der Karriere förderlich, dass der Businesskasper zum Anzug im freundlichen hellschwarz, einen Trainingscomputer mit EKG-genauer Anzeige am Handgelenk trägt. Dieser muss dann auch nur 2 Bedingungen erfüllen:

1. Der Firmensitz des Herstellers muss sich in Finnland befinden
2. Das Gerät muss ein derart absurdes (um nicht zu sagen billiges) Design aufweisen und so schlicht und funktionell erscheinen, dass der einzige Zweck des Tragens dieses Gerätes augenscheinlich nur in der Hinwendung zu einem gesünderen, besseren Leben, und damit der Steigerung des Human Capitals des Arbeitgebers, liegen kann.

Zumindest Punkt 2 wird zu 100% von der mutmaßlichen Discountversion, die einst Oma und/oder Oma zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper führen sollte, erfüllt.

Da ich in den einschlägigen Soziologieforen hierfür bisher keinen beschreibenden Begriff finden konnte, benenne ich dieses Phänomen einfach mal nach dem mir sympathischsten Vertreter dieser Gattung: Heikosimus




Geschrieben von BigDaddy in Entwicklung um 23:03 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Kommentare

BigDaddy zu Statements der Woche
Mo, 15.03.2010 22:21
Bei der Frau ist Hopfen und Ma lz im fernsehkulturellen Sinne verloren. Interessanter ist d ie F [...]


Steffen zu Statements der Woche
Mo, 15.03.2010 22:04
Das mit dem Fernsehr sage ich meiner Frau auch immer, aber i rgendwie hört sie nicht. wie s ieht [...]


bwspezi zu Ein kleiner Schritt für ein Kind...
Do, 03.12.2009 13:16
Wir haben über unseren Sandkas ten ein feinmaschiges Netz gel egt wie es auch zum Abdecken v on G [...]


FC Haenel zu Kampf der Schweinegrippe!
Fr, 20.11.2009 23:48
Auch eine tolle Geschichte, da ist der Produktname wirklich nicht wichtig. Lass uns weiter an [...]


BigDaddy zu Kampf der Schweinegrippe!
Fr, 20.11.2009 08:45
Eher umgekehrt. Solche Sachen kommen von ganz allein, wenn g enug weibliche Verwandtschaft im H [...]


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