Freitag, 6. März 2009Immer noch kein Internet
Leider haben wir immer noch keinen Internetzugang im neuen Zuhause, daher die Neuigkeiten in Kürze:
Magen-Darm-Infekt Lange Zeit konnten wir den vielen Infekt-Wellen in der KiTa entgehen. Damit war es nun vorbei. Erstaunlich, was aus so einem kleinen Körper alles rauskommen kann. Nach 24 Stunden verweilte dann aber der erste Zwieback wieder im Körper und die Rabaukin kam schnell wieder auf die Beine. Wir sind jedenfalls froh, dass wir große Teile der Behausung befliest haben....(passender Soundtrack) Razors Edge Nassrasierer mit offenen Klingen in für Kinder zugänglichen Schubladen zu verstauen, ist im Übrigen keine gute Idee. Gut, dass es nicht die des Vaters waren, sonst hätte der sich wieder was anhören müssen... Nach 2 Tagen und einer Packung Micky-Maus-Pflaster war der angeritzte Daumen aber schon wieder vergessen. Schulungsbedarf Was man so alles vergisst. Das anspruchsvolle Publikum will natürlich adäquat unterhalten werden. Aber wer ist schon textsicher in mindestens 10 verschiedenen Kinderliedern pro Einschlafvorgang? Oder kann noch Papierflieger so feinjustieren, dass diese auch den vollen Raum des Wohnzimmers ausnutzen? Oder bringt die geforderten Objekte erkennbar auf das Zeichenpapier? Im Fahrzeugbereich sind wir beim letzten Punkt zumindest ansatzweise aufgestellt... Kennt jemand eine gute Seite über den Bau von Papierfliegern (indoor)? Freitag, 6. Februar 2009Lebensmittelpunktverlagerung (ca. 600m)
Da nach dem Bezug der neuen Behausung die technische Infrastruktur noch nicht wieder hergestellt ist und der Internetzugang leider noch auf sich warten lässt, an dieser Stelle nur ein paar mehr oder weniger informative Links zum Wochenende:
- wer die berufliche Zukunft seines Kindes als Sachbearbeiter bei einer Versicherung oder einer kommunalen Verwaltung sieht, sollte bei der Wahl der Farbe der Spielzeuge blau unbedingt vermeiden - nicht nur bei Wurst und Käse, sondern auch bei Kinderspielzeug auf entsprechende Prüfsiegel achten - wenn es schon nicht beim eigenen, heimeligen Eigenheim für den Einsatz erneuerbarer Energien reicht, wenigstens dem Nachwuchs den Weg aufzeigen - um auch die großen Kinder (Väter) zurück zu den Bauklötzen zu locken bietet ein bekannter dänischer Plastikverarbeiter eine sogenannte Gadgetserie an, in der auch Sprechfunkeinrichtungen und Visualisierungsmaschinen angeboten werden Mittwoch, 21. Januar 2009Irgendwas mit Computern...
...ist die Antwort der Mutter meiner Tochter, wenn Sie auf die Profession ihres Gatten angesprochen wird.
Dieses Irgendwas besteht in der Regel aus der Umgehung von Unzulänglichkeiten einer Anwendung zur Planung von Unternehmensressourcen des größten deutschen Softwareherstellers. So denn auch heute.... Versehentlich wurde beim Abspielen einer Batch-Input-Mappe (so etwas wie ein Macro in der Textverarbeitung) ein Parameter nicht bedacht. Und so verursachte nun jede Transaktion eine Fehlermeldung, die von Hand mit dem Zeilenschalter bestätigt werden musste. Ein Abbruch war nicht möglich. Etwas über eintausend mal ist das dann doch etwas viel. Da ich aber "irgendwas mit Computern" ausübe, habe ich ihn erfunden: den EBRRI (Enter Button Rapid Repeat Irgendwas) Leider zeigte die Konstruktion nach dem ersten Lachanfall eines Kollegen ihre Schwächen im Bereich Stabilität. Die Produktentwicklung hat sich dem aber sofort angenommen und so konnte nach nur wenigen Minuten bereits der EBRRI 2.0 seinen Betrieb aufnehmen. Bei dieser Gelegenheit wurde auf Kundenwunsch auch das Design in ein businessmäßigeres Schwarz geändert. Derzeit befinde ich mich in Verhandlungen mit Victorinox und BlackBerry, die beide über eine Integration in bestehende Produktreihen nachdenken. Jetzt wo EBRRI 2.0 die Arbeit derer, die irgendwas mit Computern machen, erleichtert, ein halber Afroamerikaner Sonntag, 18. Januar 2009Music was my first love...Seit der Geburt meiner Tochter sind lediglich 2 neue Silberscheiben hinzugekommen. Auch die Hörgewohnheiten haben sich komplett geändert. Wann ich das letzte mal eine komplette CD von Anfang bis Ende genossen habe, kann ich gar nicht sagen. Woran mag das liegen? Ist das nur eine Frage des Alters oder der Zeit? Oder hat sich im Zeitalter von mp3 generell etwas beim Musikkonsum geändert? Mir bleibt nur zu hoffen, dass sie irgendwann die Kisten mit den Polycarbonat-Deckeln entdeckt und mich fragt, was für seltsame Dinger das sind. Dann werden wir uns einen Abend lang vor ein Gerät setzen, dass diese Dinger dann noch abspielen kann und ich erkläre Ihr die Welt in der ich groß geworden bin anhand von 24 Heinz-Rudolf-Kunze-Langspielplatten. Hach wär' das schön... Wahrscheinlicher ist aber, dass die Geschmacksgrenzen der Eltern mit Tokio Hotel (dann Next Generation) auf die Probe gestellt werden und ich dann mit Dark Wave, Industrial, Grunge, Cross Over oder simplem Heavy Metal einfach mal dagegen steuern werde.... Ich freue mich auf beides. Die Nachbarn wohl nicht. Mittwoch, 14. Januar 2009jetzt wird aber so was von binnennachgefragt...
...schließlich haben uns die Projektleiter dieses netten, kleinen und unbescheidenen Landes einmalig sage und schreibe 100.- Euro in Aussicht gestellt.
Gut angelegt könnte unser Kind in 16 Jahren davon vielleicht eine halbe Tankfüllung bezahlen, vorausgesetzt es ist rrrrischtisch gut angelegt und es wird noch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren geben. Aber Anlegen ist ja nicht der Zweck dieser üppigen Konsumanschubhilfe. Etwas üppiger sieht es für Familien mit Kindern aus. Dort kommt noch der Kinderbonus von 100 Euro pro Kind hinzu – macht im Monat noch einmal 8,33 Euro pro Kind. Was könnte also für 100.- Euro alles angeschafft werden, was zum einen der inländischen Volkswirtschaft zu Gute kommt und zum anderen nachhaltigen Nutzwert (Stichworte Infrastruktur und Bildung) bietet? Beispielsweise.... ... 246,5 Windeln (bei 44 Stück für 17,85 unserer bevorzugten Marke) ... 3,3 Tage Betreuung in der KiTa unseres Vertrauens (inkl. Mahlzeiten) ... exakt 100 AA-Batterien von Duracell (wenn wir Sie im Sonderpack bei Amazon beziehen würden) -> das würde die elektronischen Spielzeuge vermutlich bis zur Einschulung am Leben erhalten Es gibt so viele gute, nützliche und vor allem nachhaltige Ideen, da fällt die Auswahl echt schwer. Warum wird dieses Segment eigentlich noch nicht speziell beworben? Wann geht das Portal wohin-mit-100-euro.de endlich an den Start? War das mit dem Begrüßungsgeld damals auch so schwierig? Fragen über Fragen.... Was würde meine Leserschaft mit solchen Unsummen alles anstellen...? Samstag, 10. Januar 2009zwei und vierzigZwar wurde die vom Vater höchst persönlich besorgte Benjamin-Blümchen-Torte nicht entsprechend gewürdigt, nach dem dritten ausgepackten Geschenk kam dann aber doch noch Stimmung in die Bude: "Mehr! Mehr! Mehr!" Montag, 29. Dezember 2008Datensicherung ist für Weicheier...
...soviel ist klar. Immerhin arbeiten wir alle mit robusten, gut gewarteten und absolut sicheren Computersystemen. Beruflich wie privat.
Als mir jedoch am zweiten Weihnachtsfeiertag mein Schwiegervater (also der Ex-Weihnachtsmann) beim Betreten der Wohnung mit ernster Miene entgegen trat und mich auf die sehr schlimmen Geräusche aus meinem Laptop , nachdem meine Tochter daran herumgespielt hatte, hinwies, zuckte ich doch kurzfristig zusammen. Beim Betreten des Wohnzimmers lief es mir eiskalt den Rücken herunter. Das monotone Geräusch ("ssssssssssst tock, sssssssssst tock, sssssssst...") versprach nichts Gutes. Es liefen zwar keine Szenen aus meinem Leben vor dem geistigen Auge ab, aber zumindest die Menge der Dateien (Fotos, Videos, Dokumente) die ausschließlich auf diesem Haufen Magnetplatten untergebracht waren, versuchte ich schon einmal ein zu grenzen. Überhaupt wunderte mich, dass bei diesem Geräusch nicht schon Rauchzeichen (wie sehen die eigentlich digital aus?) aus dem schwarzen Gehäuse die weihnachtliche Luft schwängerten. Bei genauerer in Augenscheinnahme ließ sich feststellen, dass das Gerät gar nicht in Betrieb war - ergo der Lärmpegel nicht von ihm rühren konnte... Hatte sich doch genau an dieser Stelle unter dem Sofa die kleine, elektrisch betriebene Lok der Holzeisenbahn (ein Tag zuvor vom Onkel als Gabe dargebracht) ihren Weg gebahnt, dem lediglich von der Wand hinter dem Sofa Einhalt geboten wurde (ssssssst tock). Wie gesagt: Datensicherung ist für Weicheier Samstag, 27. Dezember 2008Neue (Weihnachts-)Männer braucht das LandDie Tür geht Heiligabend auf und Töchterchen skandiert lauthals:"O-pi! O-pi!" Das brachte den Mann mit der Mütze dann doch gehörig aus dem Konzept. Bleiben 2 Alternativen für das nächste Jahr: a) der Schwager übernimmt den Part des geschenkeverteilenden Mannes in Rot Als Gesetzeshüter bringt er zumindest die nötige Autorität mit sich. Leider hat er nicht sonderlich viel des schauspielerischen Talents seines Vaters geerbt. b) wir schwenken zur Christkindfraktion um Damit bin ich als Kind jedenfalls gar nicht schlecht gefahren: Stundenlanges Geraschel im verschlossenen Wohnzimmer, vergebliche Versuche etwas durch das Schlüsselloch in Erfahrung zu bringen und endlich das erlösende Glockengeläut von der ewig gleichen Weihnachtmusiklangspielplatte, die gleichbedeutend mit der Eintrittserlaubnis war. Ob das jedoch innerhalb der Familie zu vermitteln ist, wird die Zeit zeigen. Erstmal haben wir wieder ein Jahr Luft...
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Kommentare
So, 22.05.2011 23:05
Sehr schöne App für Kind. Mein Sohn 3 Jahre findet sie sehr schön und spielt gerne damit. [...]
Mi, 04.05.2011 10:05
Meldung! Sieht gut aus! Intere sse! Ich melde mich gerne a us, zum Test und für nen Komme ntar [...]
Di, 03.05.2011 22:59
na dann betrachten wir die App mal als Geburtstagsgeschenk ; -) Alles Gute nachträglich zu ihr [...]
Di, 03.05.2011 22:04
Das sieht nach einer guten App aus, die genau zu Annalyn pas sen wuerde. Sie hat schon aehn lich [...]
Mo, 15.03.2010 22:21
Bei der Frau ist Hopfen und Ma lz im fernsehkulturellen Sinne verloren. Interessanter ist d ie F [...]