Beim aktuellen Hype um die "neuen" Väter und den Erfolg des Elterngeldes wird gern vergessen, dass es neben der Steigerung von Geburtenrate und Väterquote auch negative Auswirkungen gibt.
So sehr wir nun auch von der neuen Regelung profitiert haben und so bequem sie auch die Entscheidung zu Hause zu bleiben gemacht hat, gerecht ist sie nicht.
32 Prozent der bewilligten Elterngelder hatten gerade einmal die Höhe des Sockelbetrages von 300 Euro (24% 300-500€, 16% 500-700€). Am unteren Ende der Skala, also dort wo Unterstützung dringend notwendig ist, verpufft die Wirkung des Elterngeldes oder verschlechtert die Situation noch gegenüber der ursprünglichen Regelung.
Entscheidend ist hier die Frage nach der Zeit
nach der Elternzeit. Wie können Job und Familie miteinander vereinbart werden.
Uns tut zwar der Beitrag für die Kinderbetreuung in Höhe von 650€ auch weh, er ist aber finanzierbar. Gerade für Alleinerziehende kann ich mir das schwer vorstellen.
Wenn wir also über Gerechtigkeit reden, müssen wir bei der Kinderbetreuung ansetzen und dort gleiche und vor allem günstige Voraussetzungen schaffen.
Siehe auch
hier und
hier.
Kommentare
Mo, 15.03.2010 22:21
Bei der Frau ist Hopfen und Ma lz im fernsehkulturellen Sinne verloren. Interessanter ist d ie F [...]
Mo, 15.03.2010 22:04
Das mit dem Fernsehr sage ich meiner Frau auch immer, aber i rgendwie hört sie nicht. wie s ieht [...]
Do, 03.12.2009 13:16
Wir haben über unseren Sandkas ten ein feinmaschiges Netz gel egt wie es auch zum Abdecken v on G [...]
Fr, 20.11.2009 23:48
Auch eine tolle Geschichte, da ist der Produktname wirklich nicht wichtig. Lass uns weiter an [...]
Fr, 20.11.2009 08:45
Eher umgekehrt. Solche Sachen kommen von ganz allein, wenn g enug weibliche Verwandtschaft im H [...]